Peking Ente Berlin

Wir sind zurück aus Peking. Lest hier, was wir erlebt haben.

Restaurant Peking Ente Berlin Chinese Cuisine nahe Potsdamer Platz im Regierungsviertel

www.peking-ente-berlin.de

Starpianist Lang Lang erzählt: „Wenn ich in Berlin ein Konzert spiele, besuchen meine Mutter und ich die Peking Ente. Bei Familie Tang essen wir so lecker wie zuhause. Wir trinken guten Tee und 'meine große Schwester' Mengling erzählt mir, was es Neues gibt. Das ist mein liebstes Mittel gegen Heimweh. Es ist wie China in Berlin.

Barbra Streisand und James Brolin feierten nach Barbras einzigem Konzert in Deutschland mit 25 Gästen ihren Hochzeitstag in der Peking Ente Berlin.

Auf den Strassen von Peking (1)

Auf alten Fotos und in Menglings Erinnerung sind die Strassen von Peking voll von Fahrrädern. Man sieht so gut wie keine Autos. Heute ist es umgekehrt. Glücklicherweise fahren viele Motor-Fahrräder und Roller mit Elektro-Motor. Das dämmt den Dreck in der Luft wenigstens etwas ein.

Warum geht das eigentlich in China und nicht in Deutschland? Ein Elektro-Fahrrad bekommt man in Peking schon zwischen 200 und 300 Euro.

Gestern und heute hatten wir herrlich klares Wetter. Eine gute Gelegenheit, mit Euch im Auto durch Pekings Straßen zu fahren.

Zum Vergleich fahren wir mit Euch hier erst durch Xian. Die Xian-Fotos erkennt Ihr am bedeckten Himmel. In Teil 2 sind wir in Peking.

Flug von Xian nach Peking

Flug-von-xian-nach-peking

Ein ganz normaler Inlandsflug an einem Montag Nachmittag von Xian nach Peking - im Großraum-Flieger. Hier ist alles etwas größer, höher, lauter...

Ein halber Tag in Xian

Für Montag steht ein Stadtbummel in Xian auf dem Plan. Nach dem Frühstück geht's zu Fuß los in Richtung Moschee. Es gibt eine große muslimische Gemeinde in Xian.

Anschließend noch flugs zum Glockenturm. Ganz schön schwül da draußen... Die Rundfahrt auf der vierzig Kilometer langen Stadtmauer schaffen wir nicht mehr, weil wir um 14 Uhr im Hotel die Zimmer abgeben müssen.

Heute bekommt Ihr eine Menge von uns zu sehen. Also, klickt Euch einfach mal durch die Fotos. Seht uns nach, dass wir die Fotos nicht "schön nachbearbeitet" haben.

Um halb drei holt der Fahrer uns ab und fährt uns zum Flughafen Xian. Unser Flug geht um 17 Uhr, aber wir sitzen eine Stunde im Flieger und warten auf den Abflug. Stau sogar auf der Startbahn. Das anschließende "Bord-Menue" entschädigt uns nicht.

Dafür essen wir abends auf Pekings berühmter Futter-Meile sehr lecker. Davon später mehr, denn bei uns ist es jetzt 2 Uhr (morgens) und wir gehen schlafen.

Terrakotta-Soldaten im Grabmal des ersten chinesischen Kaisers Qín Shǐhuángdì

Bevor wir zurück fliegen nach Peking, noch ein paar Einblicke in das Mausoleum Qín Shǐhuángdìs.

Ein Bauer entdeckte es 1974 zufällig, als er einen Brunnen grub. Erstaunlich, dass trotz der vorbildlichen chinesischen Geschichtsschreibung keine Aufzeichnungen oder Überlieferungen existieren. Vielleicht liegt es daran, dass alle Arbeiter nach Abschluss der Bauarbeiten unter einem Vorwand an eine weitere Baustelle gelockt und dort lebendig begraben wurden. Außerdem befand sich "über" den Soldaten ein normaler Friedhof und mögliche Funde wurden in der Vergangenheit eher einem Grab des "neuen" Friedhofs zugeordnet.

Heute sitzt der Entdecker-Bauer den ganzen Tag in einem Souvenirladen und gibt Autogramme. So sichert er sich seine Rente im Auftrag des Volkes. Natürlich haben wir auch ein Autogramm ;-)

Eine junge Dame führte uns auf englisch zwei Stunden durch die ganze Anlage und es gäbe hier im Reisebericht stundenlang etwas zu erzählen. Zum Beispiel...

- ist die Terrakotta-Armee nur ein kleiner Teil der riesigen Grabanlage, die nach Feng Shui gestaltet wurde.
- waren die Soldaten ursprünglich farbenprächtig bemalt. Einige tausend Soldaten werden daher erst ausgegraben, wenn man weiß, wie man die Farben erhalten kann.
- gibt es nicht nur Soldaten, sondern auch Streitwagen, Waffen und Artisten zur Unterhaltung des Kaisers für dessen Leben nach dem Tod.
- insgesamt sollen 720.000 Menschen mit dem Bau der Anlage und der Herstellung der Terrakotta-Soldaten beschäftigt gewesen sein.

Also, wer mehr über dieses Kultur-Erbe lesen möchte, schaue hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis

... oder fahre die Tage mal hin ;-)

So, jetzt wird gefrühstückt. Anschließend schauen wir uns Xian an und heute Nachmittag fliegen wir zurück nach Peking.

Von dort dann mehr!

Die Terrakotta-Soldaten bei Xian beeindrucken

Auf der Fahrt zum Grabmal des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdis bringt uns der Fahrer in eine Werkstatt, die Nachbauten der Soldaten anfertigt.Wieder und glücklicherweise im klimatisierten Buick, denn es sind 30 Grad Celsius um uns herum.

Gute Idee, denken wir, und ein Mitarbeiter führt uns auf englisch durch die Werkstatt. Von außen ein unscheinbarer kleiner Handwerksbetrieb, entpuppt sich das flache Gebäude als zwei Fußballfelder großes Kaufhaus für Terrakotta-Soldaten, Schmuck, Möbel, Bilder, Teppiche... und alles, was das Nippes-Herz eines souvenierjagenden Touristen höher schlagen lässt.

Von irgendwas muss unser Fahrer ja auch leben... wie türkische und spanische Touristen-Kutscher auch...

;-)

Die Köpfe und Hände der Soldaten werden heute wie früher separat angefertigt und später in den Korpus eingesteckt. Moderne Massenfertigung gab's in China schon vor 2000 Jahren. Zur Ehrenrettung muss man sagen, dass jeder Kopf eigene Gesichtszüge bekam. Die berühmten Klon-Krieger kamen ja auch erst später:

 > http://jedipedia.de/wiki/Klonkrieger

Hier also ein paar Fotos aus der "kleinen Manufaktur". Die echten Soldaten gibt's später.

...oder für die Ungeduldigen hier:

 > http://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis

Gut angekommen im Hotel Sofitel in Xian

Am Flughafen in Xian wartet schon ein Fahrer (im Anzug) und bringt uns mit seinem klimatisierten Buick ins Sofitel. Die Fahrt dauert fünfzig Minuten und gibt uns die ersten Eindrücke der 13-Millionen-"Provinzstadt" - inklusive 5-Millionen Wander-Arbeiter. Manch ein Haupstadt-Bürgermeister in old Europe hätte gerne diese Gewerbesteuer-Einnahmen ;-)

Die meisten Wohnhäuser ragen 20-50 Stockwerke in den Himmel. Die Hälfte davon im Rohbau (... bald noch mehr Steuern ...).

Leider ist es sehr diesig, sodass wir Euch nur einige vernebelte Fotos zeigen können. Wer ein Gefühl für die Wohnhäuser entwickeln möchte, fahre nach Berlin-Hellersdorf oder Halle-Neustadt und stelle sich das Ganze ein bißchen höher vor und als verglaste Säule.

Abends gehen wir dann doch nicht ins "Paulaner". Das Buffet mit "Spezialitäten" aus der ganzen Welt sieht einladend aus. Der deutsche Küchenchef stellt es uns perönlich vor und wir bleiben. Leider hält das Büffet nicht, was es verspricht. Das eine oder andere steht wohl schon seit Mittag im Kühlraum. Wenn das nicht wäre, wäre es klasse.

Anbei ein paar erste Eindrücke. Morgen fahren wir zu den Terrakotta-Soldaten.

Landung in Xian

Nach dem Zwischenstopp in Peking, dort vier Stunden warten und weiterfliegen nach Xian, werden wir, wenn der Pilot sich nicht verflogen hat, dort gleich landen. (...was für'n Satz...)

Ein Taxi bringt uns direkt ins Hotel. Angeblich ist im gleichen Haus eine Paulaner-Filiale. Die Jungs trinken sicher erst mal ein Weizen zum wach werden ;-)

Mal sehen, ob die dort auch Tee haben...

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