Peking Ente Berlin

Wir sind zurück aus Peking. Lest hier, was wir erlebt haben.

Restaurant Peking Ente Berlin Chinese Cuisine nahe Potsdamer Platz im Regierungsviertel

www.peking-ente-berlin.de

Starpianist Lang Lang erzählt: „Wenn ich in Berlin ein Konzert spiele, besuchen meine Mutter und ich die Peking Ente. Bei Familie Tang essen wir so lecker wie zuhause. Wir trinken guten Tee und 'meine große Schwester' Mengling erzählt mir, was es Neues gibt. Das ist mein liebstes Mittel gegen Heimweh. Es ist wie China in Berlin.

Barbra Streisand und James Brolin feierten nach Barbras einzigem Konzert in Deutschland mit 25 Gästen ihren Hochzeitstag in der Peking Ente Berlin.

Terrakotta-Soldaten im Grabmal des ersten chinesischen Kaisers Qín Shǐhuángdì

Bevor wir zurück fliegen nach Peking, noch ein paar Einblicke in das Mausoleum Qín Shǐhuángdìs.

Ein Bauer entdeckte es 1974 zufällig, als er einen Brunnen grub. Erstaunlich, dass trotz der vorbildlichen chinesischen Geschichtsschreibung keine Aufzeichnungen oder Überlieferungen existieren. Vielleicht liegt es daran, dass alle Arbeiter nach Abschluss der Bauarbeiten unter einem Vorwand an eine weitere Baustelle gelockt und dort lebendig begraben wurden. Außerdem befand sich "über" den Soldaten ein normaler Friedhof und mögliche Funde wurden in der Vergangenheit eher einem Grab des "neuen" Friedhofs zugeordnet.

Heute sitzt der Entdecker-Bauer den ganzen Tag in einem Souvenirladen und gibt Autogramme. So sichert er sich seine Rente im Auftrag des Volkes. Natürlich haben wir auch ein Autogramm ;-)

Eine junge Dame führte uns auf englisch zwei Stunden durch die ganze Anlage und es gäbe hier im Reisebericht stundenlang etwas zu erzählen. Zum Beispiel...

- ist die Terrakotta-Armee nur ein kleiner Teil der riesigen Grabanlage, die nach Feng Shui gestaltet wurde.
- waren die Soldaten ursprünglich farbenprächtig bemalt. Einige tausend Soldaten werden daher erst ausgegraben, wenn man weiß, wie man die Farben erhalten kann.
- gibt es nicht nur Soldaten, sondern auch Streitwagen, Waffen und Artisten zur Unterhaltung des Kaisers für dessen Leben nach dem Tod.
- insgesamt sollen 720.000 Menschen mit dem Bau der Anlage und der Herstellung der Terrakotta-Soldaten beschäftigt gewesen sein.

Also, wer mehr über dieses Kultur-Erbe lesen möchte, schaue hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis

... oder fahre die Tage mal hin ;-)

So, jetzt wird gefrühstückt. Anschließend schauen wir uns Xian an und heute Nachmittag fliegen wir zurück nach Peking.

Von dort dann mehr!

Die Terrakotta-Soldaten bei Xian beeindrucken

Auf der Fahrt zum Grabmal des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdis bringt uns der Fahrer in eine Werkstatt, die Nachbauten der Soldaten anfertigt.Wieder und glücklicherweise im klimatisierten Buick, denn es sind 30 Grad Celsius um uns herum.

Gute Idee, denken wir, und ein Mitarbeiter führt uns auf englisch durch die Werkstatt. Von außen ein unscheinbarer kleiner Handwerksbetrieb, entpuppt sich das flache Gebäude als zwei Fußballfelder großes Kaufhaus für Terrakotta-Soldaten, Schmuck, Möbel, Bilder, Teppiche... und alles, was das Nippes-Herz eines souvenierjagenden Touristen höher schlagen lässt.

Von irgendwas muss unser Fahrer ja auch leben... wie türkische und spanische Touristen-Kutscher auch...

;-)

Die Köpfe und Hände der Soldaten werden heute wie früher separat angefertigt und später in den Korpus eingesteckt. Moderne Massenfertigung gab's in China schon vor 2000 Jahren. Zur Ehrenrettung muss man sagen, dass jeder Kopf eigene Gesichtszüge bekam. Die berühmten Klon-Krieger kamen ja auch erst später:

 > http://jedipedia.de/wiki/Klonkrieger

Hier also ein paar Fotos aus der "kleinen Manufaktur". Die echten Soldaten gibt's später.

...oder für die Ungeduldigen hier:

 > http://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis